GILARDY Jewels

DESIGN-SCHMUCK |  JUWELEN-GOLDSCHMIEDE

Perlen

Perlen werden innerhalb der Muscheln bestimmter zweischaliger Mollusken wie zum Beispiel Austern gebildet. Vor dem Anfang des 20. Jahrhunderts war die Perlentaucherei die weit verbreiteste Art der Perlen-Ernte.  Taucher sammelten per Hand Austern aus den Tiefen der Ozeane und den Flussbetten.
Diese wurden dann einzeln nach Perlen abgesucht, denn nicht alle natürlichen Austern produzieren Perlen. Tatsächlich produzieren von drei Tonnen nur etwa drei oder vier Austern vollkommene Perlen. Heute zutage werden fast alle Perlen die für Schmuckstücke benutzt werden gezüchtet, indem man einen kleinen Kern in die Austern legt. Als Reaktion auf diesen Gegenstand innerhalb der Muschel, legt die Molluske Schichten von Calciumkarbonat und organischem, hornähnlichem Conchiolin um den kleinen Kern. Diese Materialkombination wird "Nacre" genannt oder wie häufiger gebraucht – Perlmutt. 


Französisch-Polynesien, Heimat der weltberühmten schwarzen "Tahiti-Perle"


Nach Einsetzung des Kernes werden die Perlen werden normalerweise drei Jahre lang gezüchtet, es kann aber bis zu sechs Jahren dauern, bis eine Perle produziert wird. Perlen unterteilt man in zwei Kategorien: Frisch- und Salzwasserperlen. Wie ihr Name bereits sagt, werden Frischwasserperlen in den Frischwassermuscheln gebildet, die in Seen, Flüssen, Teichen und anderen Formen des Süßwassers leben. Die meisten kultivierten Frischwasserperlen kommen heute aus China. Im Gegensatz dazu, entstehen Salzwasserperlen in Austern, die in den Ozeanen leben. Üblicherweise in geschützten Lagunen. Akoya, Südsee und Tahiti sind die drei Hauptarten der Salzwasserperlen.